Heute gab es französisches Frühstück: Croissant und ein ganzes Baguette 🥖 , O-Saft, Tee, Marmelade und Käse.
Dann ging es zur Sache: Start um 8:30 um den Hahnenberg. Lange rauscht der Verkehrslärm. Aber es gibt auch vielfältiges Vogelgezwitscher, das mich den ganzen sonnigen und warmen Frühlingstag begleitet. Unverhofft stoße ich auf einen historischen Brunnen.


Immer wieder erblicke ich den Hungersberg und die Ortlenbourg sowie die Burgruine Ramstein und schwelge in Erinnerungen an unsere Tour letztes Jahr, die in Châtenois endete.



Ich stoße auf einen fünfeckigen Grenzstein (frz. Borne) und etwas später eine Picknick Zone mit diversen Bänken. Im Sommer ist der Schatten bestimmt toll, aber heute morgen um 10 hätte ich mir mehr Sonnenwärme gewünscht. 3 junge Leute kommen vorbei, die vor mir oben auf der Haut Koenigsbourg ankommen werden. Ein Ehepaar findet die schöne Sonnenbank am Beginn des ernsthaften Aufstiegs. Das zweite vorbeikommende Ehepaar überhole ich im Anstieg (Angeber ;))



Um 20 vor 12 bin ich stolz oben, und gönne mir gleich am Kiosk einen Hot Dog und einen Apfelsaft. Im strahlenden Sonnenschein mit Blick über die Rheinebene bis zum Schwarzwald lässt es sich gut aushalten.


Beim Weitergehen gibt es doch noch Burg zu sehen. Speziell finde ich die Windmühle, das Restaurant befindet sich hinter Holzlatten und -Balken, merkwürdig.


Der Abstieg beginnt an einem Schild, das verkündet, dass der Wanderweg gesperrt sei, ein Rundweg nicht möglich. Ich gehe trotzdem weiter, es kommen mir auch Leute entgegen gestiegen, kein Grund für eine Sperrung zu finden…
Nach ca. 1 Stunde komme ich an einen schönen Rastplatz am Ortseingang von Thannenkirch mit sonnigen Bänken. Dort mache ich sogar ein kleines Nickerchen.


Als ich endlich aufbreche, finde ich einen originalen Platz für eine Marienstatue und einen österlich geschmückten Trinkwasserbrunnen. Ich folge dem Beispiel von vorher beobachteten Autofahrern und fülle meine Trinkflasche auf. Oberhalb einer prächtigen Weide vermute ich den Melkerhof, aber der liegt doch weiter rechts als vermutet, was zu einem kleinen Umweg führt.



Der Ort präsentiert unterschiedlich attraktive Gebäude.

Unterwegs finde ich noch mehr Osterschmuck und erblicke noch einmal Haut Koenigsbourg.


Um 16:30 komme ich an. Ein netter Border Collie begrüßt mich, der mir auch beim Frühstück Gesellschaft leisten wird, obwohl ich seiner Aufforderung zum Ballspiel nicht nachkomme…

Abends gibt es Wild-Pastete und Kalbsnieren in Senfsoße. Nachtisch schaffe ich nicht, nur einen kleinen Kaffee.

