Heute gab es ein richtig großes Frühstücksbuffet. Ich hatte aber gar nicht so viel Hunger, weil ich von gestern Abend noch so satt war. Es scheint sehr viele Zimmer zu geben, jedenfalls lagen heute morgen mindestens 30 Schlüssel auf dem Tresen.

Wie immer bin ich so um 9 Uhr losgegangen. Genauso wie es gestern zum Schluss steil runter ging, ging es heute von Beginn an zur Sache nach oben. Ich hatte das Gefühl mich schleppen zu müssen, prompt überholte mich ein Jungspund mit leichtem Gepäck. Erleichterung verschaffte mir das Ausziehen der Regenjacke, danach ging es viel leichter bergauf.

Am Col de Calvaire gab es Skilifte und eine Sommerrodelbahn und viel kalten Wind. Den Rest des Tages habe ich dann wieder die Regenjacke getragen, obwohl es langsam wärmer wurde und die ganze Zeit die Sonne schien.

Nicht nur der Anstieg vom Col war steinig sondern der ganze restliche Weg, was ziemlich anstrengend war.











Die Landschaft oben ist für mich eine Mischung aus Lüneburger Heide, Nordsee-Krüppelkiefern, gefährlichen Abhängen und herrlichen Sichten. Und ständig Felsen und Steine. Auch Grenzsteine mit F und D, besonders gegen Ende waren die Ds unkenntlich gemacht. Überhaupt glaube ich, dass wir die Existenz dieses Weges dem alten Grenzkontrollweg verdanken.









