Kategorie: Luzthorn-BadDürkheim

  • 37. Grünstadt-Sausenheim – Bad Dürkheim

    37. Grünstadt-Sausenheim – Bad Dürkheim

    Seit ich bei den Kopfrechnen-Callenges in der Grundschule gelernt habe, dass 3*37=111, ist 37 ja meine Lieblingszahl…

    Ich habe in der JH gut geschlafen, aber Rike hätte Probleme gehabt, das Zimmer liegt zum durchgehend beleuchteten Innenhof. Es wurde mir aber heute Morgen versichert, dass man bei Bedarf auch ein außenliegendes Zimmer buchen kann.

    Das Frühstück ist für eine Jugendherberge ganz ok. Zum Frühstück sind zusätzlich zu den Familien auch eine Reihe von Paaren da. Um den (Klein-)Bus um 10:15 ab Altleiningen-Feuerwehr zu erreichen muss ich mich nicht besonders anstrengen. Auf dem Weg dahin komme ich wieder bei dem liebevoll gestalteten Rastplatz am sog. Röhrenbrunnen vorbei.

    Der Bus fährt diesmal über Höningen, das Tal ist schön anzuschauen. Von der Bushaltestelle geht es ein kleines Stück zurück mit Blick auf Neuleiningen.

    Neuleiningen

    Das alte Viadukt ist der letzte Beweis, dass es mal eine Bahnlinie nach Altleiningen gab; dort sah es nämlich auch etwas nach Bahnhof aus.

    Viadukt bzw. Brücke

    Ein Stückchen laufe ich zunächst auf dem von „damals“ bekannten Weinsteig.

    Wegweiser

    Dann geht es aber direkt in die Höhe bis auf 380 m. Der Weg ist abwechslungsreich und zunehmend belebt.

    Ich lerne auch die Laura Hütte kennen.

    So ein bisschen hoffte ich ja, zufällig bei Lindemannsruh vorbeizukommen und dann dort einzukehren. Das wird nichts, stattdessen lande ich bei der Weilacher Hütte. Die ist heute am Sonntag sogar bewirtschaftet, wie es sich für eine Pfälzer Hütte gehört. Ich gönne mir einen Teller Erbsensuppe und eine Bratwurst im Brötchen, dazu Traubensaftschorle.

    Danach sind es nur noch 4 km bis zum Magnolienring. Kurz bevor ich den Weinsteig wieder verlasse, treffe ich noch ein Pärchen, das dort heute gerade die erste Etappe absolvieren, sie wollen auch bis Wissembourg.

    In Bad Dürkheim ist der Bär los. Normalerweise wäre an diesem Wochenende ja wohl Wurstmarkt. Jetzt können die Leute da parken.

    Dann ist schnell der Magnolienring erreicht. Ich mache erst ganz vorsichtig ein paar Fotos von außen, Haus A, B sind entrüstet und vollständig gestrichen. Die Tiefgarage steht mir offen, ich komme auch bequem in Haus D. Über den Innenhof gelange ich zum Haus C, die Tür ist nur angelehnt und die Wohnungstür unserer Wohnung steht sperrangelweit offen. Da kann ich mich umsehen.

    Zur abschließenden Belohnung gibt es noch eine Saftschorle und einen Eiskaffee in der Eisdiele. Ich buche mir auch ein Ticket nach Kirchheim, wenn alles klappt, bin ich um 20:08 da.

  • 36. Worms-Pfiffligheim – Sausenheim (Burg Altleiningen)

    36. Worms-Pfiffligheim – Sausenheim (Burg Altleiningen)

    Beim Frühstück heute morgen ist auch Till dabei, der eigentliche Nutzer des Hochbettes, er musste diese Nacht mit dem Sofa vorlieb nehmen. Wir haben so nett zusammen gesessen und geplaudert- aber ich muss ja um 16:49 den Bus ab Sausenheim-Wellpappfabrik nach Altleiningen Feuerwehr bekommen, damit ich rechtzeitzig zum Abendessen die Jugendherberge auf der Burg errreiche.

    Um 10:15 geht es schließlich los. Die ersten 500 m kenne ich schon von unserem gestrigen Abendspaziergang. Dann geht es im Zickzack immer rechts-links Richtung WSW auf Grünstadt zu.

    Rückblick auf Worms

    Die Felder sind etwa zur Hälfte mit Wein und andererseits verschiedenen Feldfrüchten (z.B. Karoffeln, Sellerie, Zwiebeln, Rüben, Spargel) bestellt (gewesen). Wald oder Viehweiden gibt es gar nicht, ich treffe nur einen Pferdehof.

    An manchen Stellen sind die Rotweintrauben so weiß besprüht

    Vom grundsätzlichen Verlauf her geht es erst aus dem Pfrimmtal hoch, über die neue Bundesstraße 47 bzw. Autobahnzubringer, dann runter ins Eisbachtal, unter der Autobahn hindurch, aus dem Eisbachtal nach oben und dann nach Grünstadt. Der Eisbach hat bei Heppenheim einen beieindruckenden Steilhang geschaffen.

    Gestern kurz vor Herrnsheim dachte ich noch, ich komme an einem Schießplatz vorbei…

    diese Ausgabe ist echt heftig, besonders weil Wanderer den vorgeschriebenen Gehörschutz nicht dabeihaben
    Dieses sympatische Modell imitiert Vogelgeräusche

    Kurz vor Heppenheim und vor Grünstadt gibt es zwei kleine Schauer. Gegen 15 Uhr mache ich ein Boxenstop bei der Eisdiele in Grünstadt. Hinterher geht es auf der Tiefenthaler Straße hoch hinaus, und dann gleich wieder runter unter der A6 hindurch nach Sausenbach.

    Dort habe ich ein halbe Stunde Zeit bis der Bus kommt. Der Fahrer ist sehr gesprächig und gut drauf. Er heißt mich ausdrücklich willkommen, spricht Fußgänger auf der Straße an, dass er sie gerne mal wieder mitnehmen wird.

    Der Weg von der Bushaltestelle hinauf zu Burg mit der Jugendherberge (800 m) ist schnell gemacht. Es sind außer mir vielleicht noch so 10 Familien da. Mein Tisch ist beschildert mit „Familie Gerke, 1 Personen“. Ich esse vegetarische Maultaschen, Kartoffelbrei mit Erbsen und Wurzeln und Kartoffelsalat. Zum Nachtisch gibt es Karamellpudding und zu trinken roten abgekühlten Tee. Ich bin’s zufrieden.

    Sollte sich jemand wundern, dass ich soviel Text verfasst habe: die Hardware-Tastatur funktioniert wieder…

  • 35. Gernsheim – Pfiffligheim

    35. Gernsheim – Pfiffligheim

    Den Anfang laufen Gabriele und Andreas heute mit; am  Hafen wird dann gemeinsam gefrühstückt, ich sage nur Saitenbacher-Müsli. Um 10 fährt meine Fähre, da heißt es Abschied nehmen.

    Auf der anderen Seite ging es dann erstmal immer am Rhein entlang.

    So eben ist der Hafen von Gernsheim noch zu sehen
    AKW Biblis

    Hinter Rheindürkheim beginnen die Industriegebiete. Zwischen 2 Ausfallstraßen hat Komoot diesen Weg ausgesucht:

    Hier kommen keine Radfahrer
    Komoot wusste nicht, dass diese Bahnschranke auf Anforderung geôffnet wird.

    Die Orangerie im Schlosspark Herrnsheim hat zu, aber im Schlosskabinett gibt es eine kleine Stärkung

    Hermsheimer Schloss

    Zwischen Hermsheim und Pfiffligheim erwischen mich doch noch ein paar Regentröpfchen. Ein Teil der Pfrimm ist zu einem kleinen Weiher aufgestaut.

    Schon bin ich bei Ruth-Elisa und Frank. Die proben nette kleine Musikstücke für Klarinette und Klavier, die sie morgen bei Sarahs Geburtstagsfeier vortragen wollen. Es gibt leckeren Linseneintopf. Bei einem kleinen Abendspaziergang gibt es einen schöneten Blick auf Worms und extrem kräftiges Grillenzirpen. Nach ei em Absacker beim Italiener geht es zu Bett. Sohn Till hat sich angekündigt; da ich in seinem Hochbett schlafe, wird er aufs Sofa ausweichen müssen…

  • 34. Pfungstadt – Gernsheim

    34. Pfungstadt – Gernsheim

    Heute hatte ich nur 12 km durchs Ried nach Gernsheim am Rhein vor mir. Das ist heute im Wesentlichen Ackerland, neben dem wie überall anscheinend unvermeidlichen Mais auch diverse Gemüse. Nach 1 Stunde geht es über die Autobahn A67. Die nach alter Weise kunstvoll gepflasterte Rampe ist ein Zeichen dafür, dass dies die ursprüngliche der beiden Autobahnen ist.

    Bald geht es durch das Wohnschlafdorf Allmendfeld, wo ich mich frage, wieso es hier so ein ansprechend gestaltetes Rathaus gibt

    Wegen der Kürze der Strecke bin ich etwas früh dran. Deshalb kann ich noch zum Kaffeetrinken bei Oma Lisbeth einkehren (Empfehlung von Andreas).

    Um 16 Uhr – es sieht gewittrig aus – bin ich dann nach insgesamt 15 km bei Gabriele (und Andreas). Hier gibt es nicht nur Reden, Trinken und Essen, sondern auch eine Badewanne!

  • 33. Wixhausen – Pfungstadt

    33. Wixhausen – Pfungstadt

    Meine Idee mit Pfungstadt war ja eigentlich, dass ich die 30 km von Wixhausen nach Gernsheim teilen wollte. Andreas ließ es sich nicht nehmen, mich auf dem ersten Teil der Tour zu begleiten. Es ging um Arheilgen und Darmstadt herum bis zum Hofgut,ein nettes Bio-Projekt, wo man sich gut stärken kann. Wir kamen auch durch Kranichstein, wo das Wohnprojekt Wohnsinn liegt.

    Danach ziehe ich alleine weiter, zuerst in den botanischen Garten, wo ich mir wie im Fischernetz vorkomme: ich komme durch keinen der von Komoot vorgeschlagenen Ausgänge raus, sondern muss wieder zurück zum Eingang. Abends erfahre ich, dass dies ein Maßnahme gegen überhand nehmendes Feiern sein soll.

    Botanischer = Irr-Garten

    Über den Waldkunstpfad geht es zur Ludwigshöhe.

    Danach geht es viel mit der Modau hinab nach Pfungstadt. Am Ende habe ich doch 24,7 km auf der Uhr.

    Andreas hat mich für heute Abend mit entfernten Bekannten in Pfungstadt verkuppelt. Marianne und Artur nehmen mich sehr herzlich auf. Ich darf duschen, Wasser trinken, plaudern, zu Abend essen und hier schreiben. Was ich nicht darf: die beiden zum Essen einladen.

    Sie haben auf ihrem innerstädtischen ehemaligen Bauernhof ihr eigenes Wohnprojekt aufgezogen. Nicht nur ein Sohn sondern auch mehrere ausländische Familien haben hier Wohnungen. Ich erlebe 2 ägyptische Kinder, die mich an unsere Enkel erinnern.

  • 32. Dietzenbach – Wixhausen

    32. Dietzenbach – Wixhausen

    Der Abmarsch von Dietzenbach hat das vernichtende Urteil über die Anmut des Ortes bekräftigt: 4 endlose Kilometer entlang der Ausfallstraße Richtung Darmstadt hatte Komoot mir verordnet.

    Endlich wieder Wald
    Rast am Fritzenwiesenbach
    Hegbachquerung
    Mit meinem heutigen Gastgeber Andreas in seinem Strandkorb
    Sonnenuntergang in Wixhausen

    Der Kirchturm soll eim alter Römerturm sein, das „x“ in Wixhausen auf den keltischen Ursprung des Ortes verweisen.

  • 31. Hanau – Dietzenbach

    31. Hanau – Dietzenbach

    Wieso überhaupt Hanau? Ist doch klar: das Autokennzeichen ist HU.

    Wenn die Straßen so „Otto-Hahn-Straße“ heißen, kannst Du mal davon ausgehen, dass dort ein Gewerbegebiet ist. Auch heute ist das sowohl beim Aufbruch wie bei der Ankunft so. Das ist wie bei den Bahnhöfen, man kommt nicht unbedingt über eine Schokoladenseite in die Städte hinein bzw. hinaus.

    Der Main von der Brücke zwischen Hanau und Steinheim

    Und wie ist Süddeutschland so? Erstmal platt…

    Aufatmem nach 3,3 km Hauptverkehrsadern
    Wie eine Mischung aus Holmer Sandbergen und Streuobstwiese

    Komoot wollte mich um Hausen herumführen. Ich habe korrigierend eingegriffen und so landete ich mittags genau vor einer Eisdiele…

    Der Sündenfall nach der obligarorischen Apfelschorle

    Am Ende des Waldes vor Dietzenbach zeigt die Karte einen See. Ich war am Überlegen, ob ich der Verlockung mit oder ohne Badehose nachgeben sollte. Es stellte sich aber heraus, dass es sich um ein knochentrockenes Regenwasserrückhaltebecken handelte.

    Das hiesige Restaurant hat heute Montag-zu. Die Rezeption empfiehlt die Altstadt. Das sind ca 2 km durch unattraktives Gewerbegebiet (Hinweg) bzw. zwischen Affenfelsengebäuden, wo die Kinder mit Migrationshintergrund noch spät draußen spielen (Rückweg). Ich finde die Stadtliebe, erhalte ein Kompliment vom Ober, dass ich so scbnell einen Platz gefunden habe (eine Frau stand gerade von einem kleinen Außentisch auf, als ich vorbeikam), und esse einen orientalischen Salat mit Falafel, Hummus und Avocado (ist sogar vegan).

    Orientalischer Salat, gleich kommt der 2. gespritzte Apfelwein
  • 30. Büdingen – Hanau

    30. Büdingen – Hanau

    Das war heute noch mal einer oben drauf: 31,5 km bei sommerlichen Temperaturen und mit zu wenigen Bänken. Ich bin froh, dass der August herbstlich war. 30 C wird der September ja wohl nicht schaffen!

    Nach einem kleinen Vorgeplänkel ging es noch einmal richtig hoch und dann auf der „Hohe Straße“ allmählich immer weiter runter. Mit der Zeit kamen immer mehr Wochenendausflügler, vor allem Radfahrer:innen. Es gab auch viele Aufkleber von Quer“denkern“, die wurden aber weniger.

    Büdingen
    Die Birken verbeugen sich vot den Fichten
    Hüttengesäß (Ortsname!) und Spessart

    Nach Querung der Autobahn A45 wurden Bäume und Schatten knapp, auf einer Sonnenbank habe ich es nicht lange ausgehalten und die einzige schattige Bank war besetzt. Immerhin gab es Skylines zu entdecken.

    Industrie-Skyline östlich Hanau
    Mit gutem Willen erkennt man die Skyline von Frankfurt

    Irgendwann roch das Pferd in mir den Stall und so bin ich gegen 5 im Hotel angekommen. Insgeheim hatte ich ja auf eine Eisdiele am Weg gehofft, aber Pustekuchen.

    Auch dieses Hotel hat kein geöffnetes Restaurant, aber dafür gibt es viele in der unmittelbaren Umgebung. Ich lande bei „Klara“ auf dem Marktplatz, wo es Hausmannskost im modernen Gewand gibt: Pfifferlingrahmsuppe und Kürbis/Schafskäse-Lasagne außerdem Apfelschorle und Apfelwein. Nicht zu vergessen der sehr leckere Käsesahnekuchen.

    Auf dem Marktplatz ist die Geschichte (Brüder Grimm) und die politische Gegenwart (Ausländerfeindlicbkeit) präsent:

    Marktplatz Hanau
  • 29. Burkhards  – Büdingen

    29. Burkhards – Büdingen

    Um Lenard zu zitieren, ich habe heute mal wieder richtig Strecke gemacht (28 km). Das war allerdings nicht unbedingt beabsichtigt, sondern hat sich aus den zur Verfügung stehenden Unterkünften so ergeben. Ich achte ja dann immer darauf, dass die Unterkunft ein Restaurant hat, damit der Weg dann auch echt zuende ist. Das ist allerdings heute schief gegangen, das Restaurant in diesem Hotel hat heute zu. So musste ich schweren Herzens (und mit schweren Beinen) 1,5 km runter (10 Höhenmeter) in die Stadt – und wieder hoch… Rike hat versucht, mich mit der Aussicht auf die als schön gepriesene Altstadt zu trösten. Ich habe damn allerdings erst den Italiener und dann die Altstadt gefunden. Na, so habe ich wenigstens etwas zu erzählen, jetzt kommen die Bilder.

    Rückblick auf den Hoherodskopf
    In Glashütten in der Brunnenstraße gibt es diese öffentliche Wasserzapfstation. Obergrenze (nicht für Landwirte) 1000 l/Tag

    In Hirzenhain fällt ein riesiges Gebäudeit der Aufschrift „Buderus“ auf. Anscheinend hat die Familie hier mal im 17. Jahrhundert mit Holzkohlehochöfen angefangen.

    Komoot hat mal wieder schnuckelige Wege ausgesucht:

    Diese Brücke hat mich getragen
    Ich dachte, dies sei der Weg
    Hier glaubte ich nicht mehr, dies sei der Weg.
    Ob dies wirklich der Weg war? Jedenfalls kam ich hoch.

    Der Weg heute ging ja eigentlich immer nur vom Vogelsberg runter. Dabei ging es für mich aber nicht ständig bergab, sondern das Prinzip war: folge eine Weile einem Bachlauf gehe dann links hoch und dann in das nächste Tal runter, folge eine Weile dem Bachlauf, dann wieder links den Hang hinauf, usw.

    Eben wollte ich die diversen Bachnamen recherchieren. Das ist aber nicht so leicht; stattdessen habe ich gefunden, dass Büdingen am 29.01.2021 von einem Hochwasser infolge von Schneeschmelze und Regen überschwemmt wurde. In der Hinsicht war dann ja wohl in D wirklich oft etwas los.

    Bemerkt habe ich in der Stadt ehrlich gesagt nichts davon.

    Drinnen beim Italiener entdeckte ich das Tor zur Altstadt
    Stadttor und -mauer
    In der Altstadt gibt es Brunnen, weitere Restaurants…
    … und Gassen

    Am Vogelsberg gibt es viele Autos mit den Kennzeichen VB und FB. Die Bedeutung von VB erschließt sich sofort. Bei FB handelt es sich entgegen meiner ursprünglichen Annahme nicht um eine andere Schreibweise von Vogelsberg sondern um den Wetteraukreis mit Sitz 8n Friedberg.

  • 28. Ulrichstein – Burkhards

    28. Ulrichstein – Burkhards

    4 Wanderwochen sind rum, so etwa 10 Tage wird es wohl noch dauern.

    Das dürfte der echte Höhepunkt meiner Wanderung gewesen sein: es ging am Taufstein (höchster Gipfel im Vogelsberg mit 773 m) vorbei zum Hoherodskopf (zweithöchster Gipfel mit 764 m). Da war der Bär los, ich zitiere Wikipedia:

    „Auf dem Berg, der gute Fernsichtmöglichkeiten bietet, befinden sich Parkplätze, Gaststätten, Übernachtungsmöglichkeiten, Skipisten mit Liften, Loipen, Sommerrodelbahn, Kletterwald, Baumkronenpfad, Minigolf-Anlage, Informationszentrum, Segelfluggelände und der Fernmeldeturm Hoherodskopf.“

    Abschied von Ulrichstein
    Hütte am Sieben Ahorn (dritthöchster Berg hier, 753 m)

    Auf der Bank daneben hatte ich meine erste Rast. Bald danach fing ich an, andere Wanderer zu treffen, da ahnte ich noch nichts vom Trubel am Hoherodskopf.

    Ich habe gelesen, dass die Forellenteiche ursprünglich zum Flößen von Holz angelegt wurden!

    Dies ist ein Einschnitt in den Berghang. Wenn man hineingeht, ist man mit den Käfern im Gras auf Augenhöhe, ohne sich zu bücken…

    Witzige Idee

    Kaum war ich an der Sommerrodelbahn vorbei, wurde es wieder einsam.

    Auch hier haben die Baumernter gewütet

    Außerhalb des Waldes kam ich an einer dösenden Rinderherde vorbei, Kühe und Kälbchen. Eine Kuh lag direkt am Zaun mit geschlossenen Augen. Sprang erschrocken auf als ich vorbeiging, die ganze Herde mit – es war der Bulle…